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<pre>Leipzig hat in seinen bisherigen Heimspielen abgesehen von den Punkteteilungen gegen Düsseldorf und Schalke überzeugt.  <p> Zu guter Letzt hatte mir dabei auch noch der Freiburger Kantersieg gegen den FC Augsburg die sich bis dahin äußerst vielversprechend anlassende Über-/Unter-Kombi verbaut.  <p>  Dann wären die Berliner in der Schlussphase wohl nicht mehr ins Straucheln geraten, denn durch den Anschlusstreffer kurz vor Schluss witterte die Werkself noch einmal ihre Chance auf zumindest einen Punkt. Doch die Berliner Defensive hielt und somit gab es am Ende den zweiten Saisonsieg. <p> Wenngleich die Mainzer einem Treffer deutlich näher kamen, musste sich die eigentlich konsequent auf Spektakel-Fußball geeichte Truppe nicht ganz zufällig mit einer Nullnummer begnügen: Die noch immer zweitbeste Heim-Offensive der Liga scheint über den Winter ebenso vernünftig wie langweilig geworden zu sein. <p>  Zwar könnte zudem die Aussicht auf die anstehende spielfreie Woche in der BayArena noch einmal ein paar zusätzliche Kraftreserven mobilisieren: Da bei der Werkself bislang aber noch nie ein Punktgewinn gelang, drohen letztlich sämtliche Bemühungen vergebens zu sein.  </pre>


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<pre>Die Länderspielpause sollte dazu genutzt werden, um Kraft zu tanken, denn es wartet noch ein ganz hartes Stück Arbeit, bis Leipzig die Früchte einer an sich sensationellen Premierensaison ernten wird können. Zu allem Überfluss hat sich Timo Werner bei seinem Debüt in der DFB-Elf gegen England verletzt.  <p> Die aber auch lösbar ist, denn unter Neo-Coach Dirk Schuster verlief der Saisonstart durchaus zufriedenstellend. In einigen Punkten hat Schuster seinen erfolgreichen Vorgänger Markus Weinzierl sogar schon übertroffen.  <p>  24 Gegentore bekamen die Leipziger in den letzten zehn Bundesliga-Matches — ein Schnitt von 2,4 Gegentreffern pro Spiel. Kein anderer Bundesligist kassierte in seinen letzten zehn Liga-Partien mehr Gegentore. <p> Das heimische Schwarzwaldstadion hat der Sport-Club angesichts erst sieben gezählter Einschläge zu einer nahezu uneinnehmbaren Festung ausgebaut; in der entsprechenden Statistik hängt die Mannschaft von Christian Streich sogar den sich nun ankündigenden Tabellenführer ab. <p>  „Heute haben wir wieder einen wichtigen Schritt gemacht. Ich denke, dass wir ein Super-Spiel gegen eine sehr starke Mannschaft gemacht haben. Es war ein sehr intensives Spiel, auch wenn keine Tore bei rumgekommen sind“, analysierte Horst Heldt folgerichtig.  </pre> 


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<pre> Noch auf dem Weg zur vorjährigen Zweiliga-Meisterschaft konnten sich die Schwaben schließlich vor allem auf ihre erfolgreiche Auswärts-Bilanz berufen; die weniger glorreiche Ausbeute vor der heimischen Kulisse hätte dagegen nicht zum direkten Erstliga-Comeback getaugt.  <p> „Wir können alle die Tabelle lesen. Es war wieder zu wenig, was wir gezeigt haben. In dieser Form ist Europa kein Thema.“  <p>  Dabei ist es besonders bemerkenswert, dass sich der starke Lauf nach den zunächst nicht ganz so kniffligen Aufgaben gegen Mainz, Hamburg, Köln & Co. zunehmend auch gegen die vermeintlich unerreichbare Elite des deutschen Fußballs bewährte. <p>  Die Wettanbieter sehen dennoch die Dortmunder ganz deutlich in der Favoritenrolle für den Ausflug in den Schwarzwald. <p>  Mainz hat in den bisherigen acht Spieltagen erst vier Tore erzielt – seit fünf Liga-Spielen sind die Mainzer ohne Torerfolg.  </pre>


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<pre> Der FSV Mainz 05 hat keine Zeit, seine Wunden zu lecken. Die Rheinhessen treffen nur vier Tage nach der derben 0:4-Pleite beim FC Bayern auf den nächsten ganz starken Kontrahenten. Im dritten Heimspiel der noch jungen Saison wartet am Mittwoch (20:45 Uhr) die TSG 1899 Hoffenheim.  <p> Interessant ist: In den bisherigen drei Bundesliga-Duellen gab es drei Siege und es traf dabei aber immer nur eine Mannschaft!   <p> „Wir wussten, dass es ein Abreibungskampf wird und Kleinigkeiten entscheiden können. Alles in allem ist es ein sehr verdienter Sieg für uns“, meinte VfL-Trainer Bruno Labbadia nach dem Schlusspfiff. <p>  Ein Remis würde beiden Klubs auch weiterhin die Chancen auf Platz zwei in der Abschlusstabelle offenhalten.  <p> Bisher hat 1899 die Mehrfachbelastung aus Bundesliga, Europapokal und DFB-Pokal sehr gut wegstecken können. Nagelsmann wirft dementsprechend die Rotationsmaschine an. „Die mentale Frische muss immer da sein“, erklärte der Hoffenheim-Trainer.  </pre>


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<pre> Offenbar scheint dies in Gelsenkirchen noch nicht der Fall zu sein — auch wenn die Leistungen und Ergebnisse etwas anderes zeigenâ€¦  <p> Somit sorgt es dann auch nur für eine statistische Randnotiz, dass Leipzig in der Liga bereits seit drei Runden ungeschlagen ist; so richtig ging es schließlich auch nach der 1:4-Klatsche in Dortmund nicht voran.  <p>  Der hier entstandenen Lücke rückte der Verein nun in der Winterpause mit der fünf Millionen Euro schweren Verpflichtung des Nürnbergers Alessandro Schöpf zu Leibe, der sich dann bei seinem Debüt im „Florida-Cup“ auch gleich prompt als die erhoffte Verstärkung erwies. <p>  Um nun jedoch einen weiteren Schritt zu machen und auch weiterhin die Abstiegsränge auf Distanz zu halten, soll erstmals seit saisonübergreifend drei Spieltagen ein Sieg gelingen.  <p> Selbst, als es in den zweiten 45 Minuten den knappen Rückstand aufzuholen galt, konnten sich die Mainzer gerade einmal zu mageren vier Torabschlüssen entschließen: Ein echtes Aufbäumen wurde von den Oberbayern also bereits im Keim erfolgreich erstickt.  </pre>


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